München – Beim Galaabend des Bayerischen Leichtathletikverbandes (BLV) in Würzburg hat Innen- und Sportstaatssekretär Sandro Kirchner die Preisträger des BayernSTAR 2026 gewürdigt. Geehrt wurden Top-Athleten, Vereinsvertreter, Trainer und Kampfrichter. Das teilte das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration mit.
Kirchner sagte, der BayernSTAR sei nicht nur eine Auszeichnung von Leistung, sondern auch ein Symbol für Haltung und Zusammenhalt. Sport stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt, halte gesund und fit und bringe Kindern und Jugendlichen wichtige Werte nahe: Teamgeist, Fairness, Leistungswillen und Ausdauer. Die Geehrten stünden für sportliche Ambition, Fairness, Leidenschaft und die Kraft der Gemeinschaft. „Genau das ist es, was den Sport ausmacht: Sport verbindet!“
Förderung durch den Freistaat
Der Freistaat unterstütze Sportfachverbände und Sportvereine mit erheblichen Mitteln, so Kirchner. Trotz angespannter Haushaltslage und nötiger Einsparungen habe man im Sport einen gänzlichen Verzicht auf Einsparungen erreicht. Der Bayerische Landtag habe 2026 insgesamt mehr als 100 Millionen Euro für den organisierten Sport bewilligt. Allein für die Verbände im Breiten- und Nachwuchsleistungssport fließen demnach über 43 Millionen Euro. Der Leichtathletik-Verband habe davon in den vergangenen drei Jahren mit rund 3,4 Millionen Euro profitiert. Darüber hinaus hätten die Regierungsfraktionen im Jahr 2026 insgesamt 56 Maßnahmen gefördert, deren Gesamtvolumen bei rund 11,2 Millionen Euro liege.
WM 2031 und Olympia-Bewerbung
Kirchner dankte dem BLV für die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, die dazu beigetragen habe, dass München den Zuschlag für die Leichtathletik-WM 2031 erhielt. Der Freistaat habe dafür schon Mittel von bis zu 36,7 Millionen Euro in Aussicht gestellt. „Das wird ein weltweit beachtetes Mega-Event. Unsere Vorfreude ist riesig, gleichzeitig ist das ein großer Ansporn für Athleten.“
Zum Schluss sagte Kirchner, Bayern habe Lust auf Sport. Das wolle man auch mit der Münchner Olympia-Bewerbung zeigen. Kirchner äußerte sich überzeugt, dass faire Spitzenleistungen und der olympische und paralympische Geist in einem demokratischen und freiheitlichen Land zu Frieden, Weltoffenheit und Völkerverständigung beitragen könnten.
Eigene Einschätzung
Die Rede verbindet den Ehrenabend mit Finanzzusagen und Olympia-Werbung. Für die Geehrten selbst bleibt dabei wenig Raum. Wer die Preisträger sind, erfährt man in der Mitteilung nicht. Offen bleibt auch, wie die genannten Fördersummen konkret bei den Vereinen vor Ort ankommen.













