Michelau im Steigerwald- -RM-154347 (Michelau im Steigerwald)
Symbolbild: Schweinfurt (Michelau im Steigerwald) · Foto: Reinhold Möller, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)
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Frankenwinheim – Auf dem Friedhof in Frankenwinheim haben die Gläubigen an Allerheiligen 2026 in einer traditionellen Andacht ihrer Verstorbenen gedacht. Das teilte die Gemeinde Frankenwinheim mit. Die Rosenbergmusikanten spielten dazu Choräle.

Gedanken am Grab

Hans Ebert sprach zu Beginn darüber, wie verschieden die Gefühle sein können, wenn man ein Grab besucht. Es gebe Dankbarkeit und schöne Erinnerungen, aber ebenso Trauer und Schmerz. Am Friedhof spürten Menschen die Nähe zu ihren Verstorbenen in besonderer Weise.

Während der Andacht sah Ebert in den brennenden Kerzen auf den Gräbern ein Zeichen der Hoffnung und der Auferstehung Jesu Christi. Außerdem gedachte er des heiligen Franz von Assisi, der vor 800 Jahren starb.

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Namentliches Gedenken

Im Mittelpunkt stand das Gedenken an acht Menschen, die seit Allerheiligen 2025 gestorben sind:

  • Ingeborg Schneider (84), gestorben am 30. November 2025
  • Thomas Götz (91), gestorben am 12. Dezember 2025
  • Hildegard Sperling (94), gestorben am 3. Februar 2026
  • Josef Thein (83), gestorben am 31. März 2026
  • Theresia Glaab (91), gestorben am 12. Juni 2026
  • Helmut Barthelme (70), gestorben am 1. Juli 2026
  • Alexandra Detsch (51), gestorben am 24. September 2026
  • Anneliese Barthel (73), gestorben am 26. Oktober 2026

Danach segnete man die Gräber, indem man sie mit Weihwasser besprengte. Bettina Roth trug die Fürbitten vor. Sie galten vor allem den Verstorbenen, einsamen Menschen und allen, denen der Verlust eines Angehörigen schwer zu schaffen macht.

Kaffee in der Aussegnungshalle

Wie bereits im Vorjahr bat das Gemeindeteam im Anschluss an die Andacht in die Aussegnungshalle. Dort wurden Kaffee, Tee und Gebäck gereicht. Viele trafen dabei Bekannte und kamen miteinander ins Gespräch.

Eigene Einschätzung

Dass die Namen der Verstorbenen des vergangenen Jahres einzeln genannt werden, gibt der Andacht eine persönliche Note. Das anschließende Beisammensein bietet Raum, über das Erlebte zu sprechen. Gerade für Trauernde kann das wichtig sein, auch wenn die Mitteilung dazu wenig Näheres sagt.

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