Sicht auf Regensburg - panoramio (Wenzenbach)
Symbolbild: Landkreis Regensburg (Wenzenbach) · Foto: M a ✗, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)
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Nittendorf – Autofahrer können die A 93 am Autobahnkreuz Regensburg wieder ohne Einschränkung befahren. Die Vollsperrung ist aufgehoben, früher als geplant. Das teilte die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern, mit. Die Richtungsfahrbahn München/Holledau wurde am 18. Oktober 2026 um 14:20 Uhr wieder für den Verkehr geöffnet, die Fahrtrichtung Hof/Weiden folgte wenig später, kurz vor 15 Uhr.

Eingerichtet worden war die Sperrung am Samstagabend, 17. Oktober 2026, gegen 19:30 Uhr. Südlich des Autobahnkreuzes sollte eine Behelfsbrücke über die Fahrbahn der A 93 gehoben werden. Weil die Arbeiten zügig vorangingen, konnte der Verkehr früher wieder rollen als vorgesehen.

Die Behelfsbrücke in Zahlen

Die Behelfsbrücke misst rund 69 Meter und wiegt insgesamt etwa 376 Tonnen. In der Nacht hoben Kräne mit schwerem Gerät die vormontierten Brückenteile nacheinander ein, einzelne davon wiegen bis zu 85 Tonnen. Danach wurden die sechs Teile miteinander verschraubt, dafür sind 6.400 Schrauben verbaut. Die Autobahn Südbayern bedankte sich bei allen Verkehrsteilnehmern für Verständnis und Geduld auf den Umleitungsstrecken.

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So geht es weiter

Zunächst sollen in den nächsten Monaten die Behelfsbrücke samt den extra angelegten Zufahrten fertig werden. Anschließend läuft der Verkehr zwischen A 3 und A 93 am Kreuz auf den Überfahrten Nürnberg-München und Hof-Passau über zwei Fahrstreifen auf der Behelfsbrücke. Vorher lässt sich das erste der vier Teilbauwerke nicht abreißen.

Für den Abbruch muss die A 93 am Wochenende 27./28. Februar 2027 erneut komplett gesperrt werden. Zwei weitere Vollsperrungen sind für Juli und September vorgesehen. Planmäßig soll der Neubau des ersten Teilbauwerks bis Ende 2027 stehen. Ab dem Frühsommer 2027 sollen zudem die Hauptarbeiten an den beiden A 93-Unterführungen der benachbarten Anschlussstelle Regensburg-Kumpfmühl starten, also Abbruch und Neubau.

Warum gebaut wird

Das Kreuzungsbauwerk führt die A 3 über die A 93 und ist das Herzstück des Autobahnkreuzes. Die Spannbetonbrücke ging 1965 in Betrieb und ist wegen ihres Zustands und altersbedingter Schäden erneuerungsbedürftig. Dasselbe gilt für die beiden Unterführungen der A 93 bei Regensburg-Kumpfmühl, die 1970 gebaut wurden.

Die nötigen Verkehrsführungen überschneiden sich räumlich. Deshalb bündelt die Autobahn Südbayern alle drei Maßnahmen zeitlich, damit die Behinderungen auf der A 93 möglichst gering bleiben. Mit den Vorarbeiten wurde im April 2026 begonnen. Ohne die Behelfsbrücke wäre es nicht möglich, den Verkehr auf A 3 und A 93 während der Hauptarbeiten ab 2027 in jede Richtung fließen zu lassen. Diese dauern voraussichtlich bis 2031, für 2031 ist auch der Rückbau der Behelfsbrücke vorgesehen.

Die Autobahn GmbH weist darauf hin, dass sämtliche Zeitangaben nur Zielvorgaben nach heutigem Planungsstand sind. Vor allem Wetter oder Einflüsse Dritter können jederzeit zu Änderungen führen.

Auf einen Blick

  • Am Autobahnkreuz wird die A 93 das nächste Mal am Wochenende 27./28. Februar 2027 voll gesperrt.
  • Zwei weitere Vollsperrungen: Juli und September
  • Ansprechpartner ist die Pressestelle der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern.
  • Telefon: 089/54552-3280
  • Per E-Mail erreichbar unter presse.suedbayern@autobahn.de.
  • Aktuelle Verkehrslage: www.bayerninfo.de

Eigene Einschätzung

Pendler und Reisende im Raum Regensburg sollten sich die Februar-Sperrung früh vormerken, denn weitere Sperrungen im Juli und September folgen. Dass die Behelfsbrücke den Verkehr später in alle Richtungen offen halten soll, ist ein klarer Vorteil. Die Mitteilung betont aber selbst, dass alle Termine unverbindlich sind, und nennt keine Umleitungsstrecken. Die sollten Betroffene vor jeder Sperrung nachsehen.

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