Teublitz – Im Städtedreieck können Bürgerinnen und Bürger Sachspenden für Menschen in Not und für bedürftige Tiere abgeben. Die Aktion „Mach es wie Martin – teile“ unterstützen der Zweckverband Städtedreieck sowie die Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz gemeinsam mit den Städtedreieck Herzen, teilte die Geschäftsstelle Städtedreieck mit.
Die Aktion knüpft an die Botschaft des heiligen Martin an, der einst seinen Mantel mit einem Bettler teilte, der fror. Ziel ist es, die Altersarmut vor Ort stärker ins Bewusstsein zu rücken. Zugleich sollen Menschen in schwierigen Lebenssituationen und bedürftige Tiere Hilfe bekommen.
Was gesammelt wird
Die Jugendpflegestellen der Städte richten drei zentrale Sammelstellen ein. Angenommen werden Lebensmittel mit langer Haltbarkeit, Hygieneartikel und Tiernahrung, etwa für Hunde und Katzen. Die Spenden sollen Menschen entlasten, die auf Unterstützung angewiesen sind. Zugleich soll damit gesichert werden, dass auch deren Tiere versorgt werden können.
Kooperationspartner ist der Verein Städtedreieck Herzen, gegründet im Jahr 2025. Er engagiert sich nach eigener Darstellung seit der Gründung gegen Altersarmut und Lebensmittelverschwendung.
Die Veranstalter betonen, dass finanzielle Not nicht dazu führen dürfe, auf das Notwendigste zu verzichten. Ebenso müsse die Versorgung der Haustiere gesichert sein, da sie für viele Menschen wichtige Familienmitglieder und treue Begleiter seien. Zweckverband, Städte und Städtedreieck Herzen laden alle Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung ein. Nach Angaben der Veranstalter trägt jede Spende dazu bei, Not zu mildern, weniger Lebensmittel zu verschwenden und Mitmenschlichkeit zu zeigen.
Auf einen Blick
- In Teublitz ist die Infostelle im Rathaus vom 26.10. bis 13.11.2026 zu finden.
- In Maxhütte-Haidhof steht die Infostelle im Rathaus vom 26.10. bis 13.11.2026 bereit.
- In Burglengenfeld hat der Bürgertreff am Europaplatz 1 vom 26.10. bis 27.11.2026 die Infostelle.
- Gesammelt werden: Lebensmittel mit langer Haltbarkeit, Hygieneartikel, Tiernahrung
Eigene Einschätzung
Die Aktion verbindet Anliegen, die selten zusammen gedacht werden: Wer wenig hat, sorgt sich oft auch um das Futter fürs Haustier. Dass Tiernahrung ausdrücklich gesammelt wird, ist daher sinnvoll. Offen bleibt, wie die Spenden verteilt werden und wer sie bekommt. Dazu sagt die Mitteilung nichts.













