MSP Mariabuchen 2015Apr
Symbolbild: Lohr am Main · Foto: Bonnlander, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)
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Lohr am Main – Kinder in Lohr a.Main bekommen ihre Nestschaukel zurück: Noch in diesem Jahr soll auf dem Anlagen-Spielplatz eine neue aufgestellt werden, teilte die Stadt Lohr am Main mit. Die alte Schaukel musste abgebaut werden. Danach sei schnell klar gewesen, dass das beliebte Spielelement wieder auf den Platz gehören soll.

Bezahlt wird die Anschaffung aus Spenden und aus dem Projektfonds Innenstadt. Spenden kommen vom Lions-Club Lohr – Marktheidenfeld, vom Lohrer Weihnachtsmarktverein, vom Arbeitskreis Schneewittchen und von der Werbegemeinschaft Lohr. Der Projektfonds wird vom Freistaat Bayern im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm gefördert. Gesammelt wurde unter anderem beim Schneewittchen-Fest im September. Die Stadt dankt allen Spenderinnen und Spendern.

Die Schaukel wird komplett aus Stahl gefertigt und verzinkt. Sie soll insbesondere auch eine inklusive Nutzung ermöglichen. Erster Bürgermeister Dirk Rieb sagte, ein Spielplatz sei ein Ort, an dem alle Kinder zusammenkommen können. Kinder mit und ohne Behinderung sollten dort gemeinsam spielen und ihre Freizeit verbringen können. Die neue Schaukel biete dafür eine gute Möglichkeit und schließe zugleich die Lücke, die der Abbau der alten hinterlassen hat.

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Bei der weiteren Gestaltung des Spielbereichs prüft die Stadt, welcher Bodenbelag sich für Rollstühle und Kinderwagen gut eignet.

Hintergrund

Der Projektfonds Innenstadt unterstützt nach Angaben der Stadt Lohr Maßnahmen zur Stärkung und Belebung der Lohrer Innenstadt. Er ist Teil des Förderprogramms „Lebendige Zentren“. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 %, öffentliche Mittel verdoppeln dabei private Mittel.

Anträge sind laut Stadt ganzjährig über das Citymanagement möglich, die Entscheidung dauert ca. 2 Monate. Nicht gefördert werden laufende Kosten und bereits geförderte Projekte. Nach Projektende ist ein Abschlussbericht erforderlich.

Für die Städtebauförderung insgesamt gilt nach Angaben der Regierung von Unterfranken: In der Regel erhält die Gemeinde die Mittel. Dritte können von der Gemeinde sowohl diese Gelder als auch deren eigenen Finanzierungsbeitrag erhalten. Grundvoraussetzung ist, dass sich die Kommune mit einem Eigenanteil beteiligt. Das Antrags- und Bewilligungsverfahren ist kostenfrei.

Eigene Einschätzung

Dass Spenden aus der Stadtgesellschaft und Fördergeld zusammenkommen, passt gut zu einem Platz, der allen offenstehen soll. Offen lässt die Mitteilung, was die Schaukel kostet und wie sie konkret inklusiv nutzbar ist. Auch beim Bodenbelag wäre ein Zeitplan hilfreich, denn erst mit konkreten Angaben zeigt sich, ob der Anspruch trägt.

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