In Workshops wurden zahlreiche Ideen erarbeitet und diskutiert. Foto: C. Stegmaier
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Lauf an der Pegnitz – Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten bei der Denkwerkstatt Kreisentwicklung im Landratsamt über die Zukunft des Nürnberger Landes. Im Mittelpunkt standen fünf Themenfelder – von Wirtschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit bis hin zu Lebensqualität und Daseinsvorsorge. Ziel ist es, konkrete Projektideen und strategische Schwerpunkte für die neue Wahlperiode zu entwickeln. Die Ergebnisse werden nun aufbereitet und sollen im kommenden Jahr dem Kreistag zur Diskussion vorgelegt werden.

Wie soll sich der Landkreis Nürnberger Land in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Themen verdienen besondere Aufmerksamkeit und wo liegen die größten Chancen für die Zukunft? Mit diesen Fragen beschäftigten sich rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der „Denkwerkstatt Kreisentwicklung“, die kürzlich im Landratsamt Nürnberger Land stattfand.

Nachdem Bernd Hölzel, Leiter der Kreisentwicklung, im Juli im Kreisentwicklungsausschuss die Aufgaben und Schwerpunkte der vergangenen Wahlperiode vorgestellt hatte, stand diesmal der Blick nach vorne im Mittelpunkt. Kreisrätinnen und Kreisräte, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Mitglieder verschiedener Steuerungsgruppen waren eingeladen, die strategische Ausrichtung der Kreisentwicklung für die neue Wahlperiode zu diskutieren.

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„Kreisentwicklung lebt davon, dass unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Die eingeladenen Akteure kennen die Herausforderungen vor Ort und haben zugleich viele Ideen, wie wir unseren Landkreis gemeinsam weiterbringen können“, so Landrat Armin Kroder. „Die große Beteiligung und die engagierte Diskussion zeigen, dass wir auf diesem Weg viele starke Partner an unserer Seite haben.“

Die Diskussionen fanden in fünf Themenfeldern statt, die zentrale Zukunftsfragen des Landkreises abbilden: Wirtschaft der Zukunft, Regionale Identität, Nachhaltige Regionalentwicklung, Menschen im Mittelpunkt sowie Generationen und Lebensqualität.

Das Themenspektrum reichte von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Transformation und Fachkräftesicherung über Kultur, Tourismus und regionale Identität bis hin zu Klima, Energie und neuer Mobilität. Auch Bildung, Familie, Wohnen, Daseinsvorsorge und die Frage, was lebenswerte Orte ausmacht, wurden intensiv diskutiert. Übergreifende Herausforderungen wie der demografische Wandel, Transformation und Resilienz spielten in allen Arbeitsgruppen eine wichtige Rolle.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten zahlreiche konkrete Vorschläge und Projektideen ein. Dabei ging es sowohl um einzelne Maßnahmen als auch um grundsätzliche Fragen: Welche Schwerpunkte sollte der Landkreis in den kommenden Jahren setzen, und welche Ansätze eignen sich für eine Entwicklung, die den gesamten Landkreis im Blick hat?

„Wir haben sehr viele wertvolle Anregungen erhalten. Jetzt kommt der nächste wichtige Schritt: Aus den vielen Ideen müssen klare und gut abgestimmte Handlungsansätze entstehen“, so Christina Tuffner und Frank Richartz von der Kreisentwicklung.

Die Ergebnisse aus den Themengruppen werden nun systematisch aufgearbeitet und mit weiteren Akteuren abgestimmt. Anschließend erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die zusammengestellten Ergebnisse. Sie können diese ergänzen und weitere Ideen einbringen.

„Die Denkwerkstatt ist deshalb kein Abschluss, sondern vielmehr ein Auftakt“, betont Landrat Armin Kroder. „Wir wollen die Ergebnisse gemeinsam weiterentwickeln und daraus eine tragfähige Grundlage für landkreisweite Projekte der nächsten Jahre schaffen.“

Im kommenden Jahr sollen die aufbereiteten Ergebnisse dem Kreistag vorgestellt und dort diskutiert werden. Auf dieser Grundlage soll anschließend über die künftigen Schwerpunkte der Kreisentwicklung entschieden werden.

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