Wolframs-Eschenbach – Ich möchte Ihnen ein Thema vorschlagen, das weit über eine einzelne Gemeinde hinaus Aufmerksamkeit verdient und Menschen in ganz Mittelfranken betrifft.
Mein Name ist Selina Marlow. Ich engagiere mich in Wolframs-Eschenbach für Einschränkungen beziehungsweise ein Verbot privaten Feuerwerks. Was zunächst mit einer Petition begann, hat sich inzwischen zu einem umfangreichen Bürgerengagement entwickelt. Ich möchte nicht länger nur auf die Problematik aufmerksam machen, sondern Menschen zusammenbringen, die gemeinsam etwas verändern möchten.
Was bisher bereits unternommen wurde:
- Gründung einer Online-Petition gegen privates Feuerwerk.
- Veröffentlichung eines Leserbriefes in der regionalen Presse.
- Einreichung einer Eingabe beim Bayerischen Landtag mit entsprechendem Aktenzeichen.
- Kontaktaufnahme mit zahlreichen Organisationen, Tierschutzvereinen und weiteren möglichen Unterstützern.
- Persönliches Gespräch mit dem Bürgermeister und einem weiteren Vertreter der Stadt Wolframs-Eschenbach.
- Gründung einer öffentlichen WhatsApp-Gruppe zur Vernetzung und Organisation der geplanten Kundgebung.
Das Gespräch mit der Stadt – und warum ich jetzt die Öffentlichkeit suche
Bei einem persönlichen Gespräch mit dem Bürgermeister und einem weiteren Vertreter der Stadt habe ich versucht, Möglichkeiten für Einschränkungen von Feuerwerk anzusprechen. Dabei ging es sowohl um privates Feuerwerk an Silvester und zu anderen Anlässen als auch um das Feuerwerk am Kirchweihmontag, das gegen 22:30 Uhr zum Ende der Kirchweih stattfindet.
Als Argumente für die Beibehaltung wurden unter anderem Tradition, wirtschaftliche Interessen, Umsätze und das Feuerwerk als besonderes Highlight für Besucher angeführt.
Ich kann nachvollziehen, dass Traditionen und wirtschaftliche Interessen für eine Gemeinde eine Rolle spielen. Trotzdem darf aus meiner Sicht nicht außer Acht gelassen werden, welche Folgen diese Traditionen für andere haben. Denn betroffen sind nicht nur Haustiere. Auch Wildtiere, Vögel, ältere und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Ängsten und Geräuschempfindlichkeit sowie unsere Umwelt tragen die Folgen.
Viele Kontakte, wenig Rückmeldung – jetzt sollen Menschen zusammenkommen
Ich habe inzwischen zahlreiche Organisationen und mögliche Unterstützer angeschrieben. Leider habe ich von vielen bisher keinerlei Rückmeldung erhalten. Weshalb das so ist, kann ich nicht beurteilen. Ich möchte deshalb nicht länger darauf warten, dass andere aktiv werden, sondern selbst den nächsten Schritt gehen.
Ich plane eine öffentliche Kundgebung in Wolframs-Eschenbach und habe dafür eine WhatsApp-Gruppe gegründet. Dort sollen sich Menschen vernetzen, Informationen austauschen und die Teilnahme an der Veranstaltung organisieren können.
Aktuell suche ich:
- Menschen aus Wolframs-Eschenbach und ganz Mittelfranken, die an der Kundgebung teilnehmen möchten.
- Weitere engagierte Unterstützer und Mitstreiter.
- Eine Person, die bereit wäre, bei der Kundgebung als Sprecher beziehungsweise Sprecherin aufzutreten.
Es ist bereits einiges in Bewegung gekommen. Doch für den nächsten Schritt brauchen wir Zusammenhalt und eine starke öffentliche Stimme. Ich möchte nicht, dass dieses Thema nach einer einzelnen Petition oder einem Leserbrief wieder in Vergessenheit gerät. Jede Stimme zählt. Und Veränderungen beginnen damit, dass Menschen gemeinsam aufstehen und zeigen, dass ihnen Tiere, Menschen und Umwelt nicht gleichgültig sind.













