Bamberg – Im Jahr 2025 haben in Bamberg 593 Menschen aus 73 verschiedenen Staaten die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen. Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier hieß sie jetzt bei der Einbürgerungsfeier in der Konzert- und Kongresshalle offiziell willkommen, teilte die Stadt Bamberg mit.
„Demokratie lebt nicht allein von Gesetzen und Institutionen. Sie lebt von Menschen, die sie jeden Tag mit Leben füllen. Mit Ihrer Einbürgerung können Sie unsere Demokratie nun auch unmittelbar mitgestalten“, sagte Niedermaier. Für ihn zeigt sich an den 73 Herkunftsstaaten, wie international Bamberg ist.
Die Stadt verweist auf die unterschiedlichen Lebenswege der Eingebürgerten. Einige wurden in Bamberg geboren, andere kamen erst später nach Deutschland. Die Stadt nennt als Motive unter anderem Arbeit, Studium, Familie, Liebe sowie die Flucht vor Krieg und Verfolgung.
Allen sei nach Darstellung der Stadt gemeinsam, dass sie sich in der neuen Heimat nach und nach etwas aufgebaut haben. Sie lernten Deutsch, fanden Freunde, gründeten Familien, und viele engagieren sich in Vereinen oder im Ehrenamt. Mit dem deutschen Pass erhalten sie außerdem die Unionsbürgerschaft und damit das Wahlrecht.
Am Ende der Feier richtete Niedermaier persönliche Worte an die Neubürger: „Sie sind mehr als willkommen. Sie gehören dazu – zu unserer Gesellschaft und zu Bamberg.“ Die Veranstaltung im Hegelsaal wurde musikalisch von Jana Appelfeller und Lina Brab begleitet, einem Violin-Duo der Städtischen Musikschule Bamberg. Jede und jeder erhielt ein kleines Präsent der Stadt. Agata Kubiak sprach den Dank an die Welterbestadt für alle Neubürger aus.
Eigene Einschätzung
Die Feier setzt ein freundliches Zeichen an Menschen, die oft lange auf diesen Schritt hingearbeitet haben. Aus der Mitteilung geht allerdings nicht hervor, wie sich die Bamberger Zahl zu früheren Jahren verhält.













