Aschaffenburg – Wer wissen möchte, wie die Frühförderung in Aschaffenburg arbeitet, kann am Mittwoch, 11. November 2026, die Interdisziplinäre Frühförderstelle in der Liebigstraße 2 besuchen. Die Exkursion dauert von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Das Landratsamt Aschaffenburg und der Fachdienst Gemeindecaritas laden dazu ein, teilte das Landratsamt mit.
Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Arbeitsweise der Frühförderung. Gezeigt wird außerdem, auf welchen Wegen Familien zu der Stelle kommen können. Vorgestellt werden die Inhalte und Unterstützungsangebote für Kinder und ihre Familien. Bei einer Besichtigung lassen sich zudem die Räumlichkeiten kennenlernen.
Die Teilnahme kostet nichts. Angesprochen sind vor allem ehrenamtlich Tätige, die sich in einem sozialen Ehrenamt engagieren, sowie weitere Interessierte. Die Exkursion gehört zum Fortbildungskalender für das soziale Ehrenamt.
Rückfragen vorab beantwortet die Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt. Auch beim Fachdienst Gemeindecaritas können Interessierte nachfragen.
Auf einen Blick
- Termin: Mittwoch, 11. November 2026, 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr
- Ort: Interdisziplinäre Frühförderstelle, Liebigstraße 2, Aschaffenburg
- Anmeldung bis 4. November 2026, per Telefon (06021/394-5117) oder Mail (veranstaltungen.fbe@Lra-ab.bayern.de)
- Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei
- Rückfragen: Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement, buergerengagement@Lra-ab.bayern.de, 06021/394-5117
- Rückfragen: Fachdienst Gemeindecaritas, b.oberle@caritas-aschaffenburg.de, 06021/392-206
Hintergrund
Das bayerische Sozialministerium beschreibt Frühförderung folgendermaßen: Fachkräfte erkennen Entwicklungsverzögerungen und mögliche Behinderungen früh, fördern und therapieren Kinder individuell, begleiten und beraten Familien und vermitteln weitere Hilfen. Schon mit der Geburt setzt sie ein und bleibt an der Seite der Kinder, bis diese eingeschult werden. Möglich ist sie zu Hause bei der Familie, in der Kita oder direkt in der Frühförderstelle.
In den Stellen arbeiten Medizin, Pädagogik und Therapie zusammen. Das Ministerium nennt ein breites Spektrum, das Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie umfasst, aber auch heilpädagogische Förderung, bei der Kinder über Spiel und soziales Lernen unterstützt werden.
Für Eltern ist das Angebot kostenfrei. Wie das Ministerium mitteilt, tragen die Bezirke die Kosten der heilpädagogischen Leistungen, während für medizinisch-therapeutische Angebote üblicherweise die Krankenkassen aufkommen.
Eltern, die eine Frühförderung auf den Weg bringen wollen, haben laut gesund.bund.de zwei Möglichkeiten: Sie können die kinderärztliche Praxis ansprechen oder sich unmittelbar bei einer Frühförderstelle in der Nähe melden.
Eigene Einschätzung
Der Abend richtet sich an Ehrenamtliche, die im Alltag Familien begegnen und so besser einschätzen können, wohin sie bei Sorgen um die Entwicklung eines Kindes verweisen können. Ein Blick in die Räume nimmt vielen die Scheu vor dem ersten Kontakt. Die Mitteilung nennt keine Teilnehmerzahl, deshalb lohnt sich eine frühe Anmeldung.













