Aschaffenburg – Die Beschäftigten des Autohauses Kunzmann spenden 1.400 Euro für die Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau. Das teilte das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau mit. Chefarzt Dr. Viktor Kacic nahm die Spende entgegen.
Das Geld stammt aus dem sogenannten Sterntalerspendentopf des Unternehmens. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin kann dort jeden Monat 50 Cent des Einkommens einzahlen. Anschließend entscheidet die Belegschaft gemeinsam, welche Initiativen und Einrichtungen das Geld bekommen. Amélie Egner, Auszubildende für Büromanagement bei Kunzmann, berichtete, die KJP sei von den Kolleginnen und Kollegen als Spendenprojekt ausgesucht worden.
Steffi Schmeck, Leiterin Interne und Externe Unternehmenskommunikation, verwies auf die Geschichte des Hauses. Das Unternehmen blicke auf eine Tradition von mehr als 90 Jahren zurück und fühle sich der Region und den Menschen dort verpflichtet. Man wolle Vorhaben fördern, die dauerhaft Wirkung zeigen, den Zusammenhalt stärken und die Region nachhaltig voranbringen.
Kacic sagte: „Wir freuen uns sehr, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines so traditionsreichen Aschaffenburger Unternehmens die Arbeit der KJP unterstützen.“ Er wies darauf hin, dass psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen zunehmen und umfassend und sorgfältig behandelt werden müssen.
Nach Angaben des Klinikums kann die KJP dank des großen gesellschaftlichen Engagements ihre jungen Patientinnen und Patienten besonders intensiv betreuen, über die Standardversorgung hinaus.
Eigene Einschätzung
Bemerkenswert ist, dass die Belegschaft selbst über das Ziel der Spende entscheidet und nicht die Geschäftsführung. Kleine Beiträge summieren sich so zu einer sichtbaren Hilfe. Offen bleibt, wofür die Klinik das Geld konkret einsetzt. Die Mitteilung zeigt aber, dass die KJP für die intensive Betreuung auf Unterstützung von außen angewiesen ist.







