Niedernberg – Die Gemeinde Niedernberg ruft ihre Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich mit der persönlichen Krisenvorsorge zu beschäftigen. Das teilte die Gemeinde Niedernberg mit. Im Mittelpunkt stehen die Warn-App NINA und eine Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Die Warn-App NINA
NINA steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App. Sie schickt amtliche Warnungen und Informationen zu möglichen Gefahren aufs Smartphone. Außerdem gibt die App Hinweise, wie man sich in Gefahrensituationen richtig verhält. Sie ist kostenlos und lässt sich auf dem privaten Handy installieren.
Die BBK-Broschüre
Zusätzlich empfiehlt die Gemeinde die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“. Sie soll zeigen, wie sich Menschen und ihre Familien auf mögliche Notlagen vorbereiten können. Behandelt werden unter anderem:
- ein Vorrat an Lebensmitteln und Getränken
- Warnungen und Informationsmöglichkeiten
- Kommunikation, wenn die üblichen Wege ausfallen
- Vorsorge für den Fall, dass die medizinische Versorgung Lücken aufweist
- das Packen eines Notgepäcks
- Verhaltenstipps für verschiedene Gefahrenlagen
Mit diesem Wissen, so die Gemeinde, könne man im Ernstfall besonnen handeln und sich selbst sowie andere schützen. Weitere Ratgeber zur Vorsorge und zum Selbstschutz gibt es auf der Website des BBK unter www.bbk.bund.de.
Die Gemeinde bittet darum, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, NINA zu installieren und die Broschüre durchzusehen. Schon kleine Schritte könnten die Sicherheit der eigenen Familie verbessern. Gute Vorbereitung helfe, in einer Notlage gelassen und handlungsfähig zu bleiben.
Auf einen Blick
- Warn-App NINA: kostenlos, für das private Smartphone
- Broschüre: „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ des BBK, online zum Download
- Weitere Informationen: www.bbk.bund.de, Bereich „Vorsorge und Selbstschutz“
Eigene Einschätzung
Der Aufruf kostet die Leser kaum etwas: Die App installiert man in wenigen Minuten, die Broschüre lässt sich in Ruhe durchblättern. Die Mitteilung nennt allerdings keinen konkreten Anlass und keine örtlichen Besonderheiten. Wer wissen will, wie die Gemeinde selbst im Ernstfall warnt, findet dazu hier nichts.













