Floß – Bio-zertifizierte Betriebe aus Gemeinden im Naturparkland können sich 2027 um Geld für kleine Projekte bewerben. Die Öko-Modellregion Naturparkland hat dazu erneut zur Einreichung von Förderanfragen aufgerufen, wie der Markt Floß mitteilte. Grundlage ist der „Verfügungsrahmen Ökoprojekte“.
Für diesen Fördertopf stehen der Öko-Modellregion heuer 30.000 € zur Verfügung. Der Fördersatz liegt bei bis zu 50 %. Unterstützt werden Vorhaben mit Kosten von 1.000 € bis 20.000 €.
Welche Projekte infrage kommen
Ein Projekt muss entweder regionale Bio-Wertschöpfungsketten stärken oder das Bewusstsein für regionale Bio-Lebensmittel fördern. Die Region beschreibt die Bandbreite als groß. Möglich sind demnach etwa ein Vakuumierer, Kühltechnik, Werbemittel oder die Erstausstattung eines Betriebs. Wer eine Idee in diesem Bereich hat, soll einen Antrag stellen.
Förderanfragen dürfen bio-zertifizierte Betriebe aus Eslarn, Floß, Flossenbürg, Leuchtenberg, Moosbach, Pleystein, Tännesberg, Vohenstrauß, Waidhaus und Waldthurn einreichen. Die Frist endet am 20.02.2027.
Auf einen Blick
- Frist: 20.02.2027
- Fördermittel: 30.000 €, Fördersatz bis zu 50 %
- Förderfähig: Projekte ab 1.000 € bis 20.000 €
- Antragsberechtigt: bio-zertifizierte Betriebe aus Eslarn, Floß, Flossenbürg, Leuchtenberg, Moosbach, Pleystein, Tännesberg, Vohenstrauß, Waidhaus und Waldthurn
- Informationen und Antrag: oekomodellregionen.bayern/nachrichten/5573/aufruf-zur-einreichung-von-foerderanfragen-fuer-oeko-kleinprojekte
- Ansprechpartnerin: Projektmanagerin Katharina Haas, khaas@taennesberg.de, 09655 9200 41
Eigene Einschätzung
Gerade kleine Anschaffungen wie Kühltechnik oder Werbemittel geraten im Betriebsalltag schnell aus dem Blick, hier gibt es einen konkreten Anreiz. Offen bleibt, wie viele Anträge bei dem begrenzten Topf zum Zug kommen und nach welchen Kriterien entschieden wird. Interessierte sollten nicht bis kurz vor Fristende warten und vorab mit der Projektmanagerin sprechen.













