Veste Coburg
Symbolbild: Coburg · Foto: BlazeMKD86, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)
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Coburg – Der Hochschulverband Hochschule Bayern hat sein 20-jähriges Bestehen im Münchner Werksviertel gefeiert, und die Hochschule Coburg war dabei. Über 150 Gäste, darunter Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, trafen sich zu einem Rückblick auf zwei Jahrzehnte gemeinsamer Hochschulpolitik. Außerdem ging es um die Zukunft der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und der Technischen Hochschulen (TH), teilte die Hochschule Coburg mit.

Die Hochschule Coburg war durch Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser und Präsident Prof. Dr. Stefan Gast vertreten. Dazu kamen Prof. Dr. Karin Meißner, die das Promotionszentrum Analytics4Health (A4H) wissenschaftlich leitet, und Prof. Dr. Bernd Hüttl, der den Hochschulsenat leitet.

Hochschule Bayern vertritt seit 2006 die Interessen der staatlichen und kirchlichen HAW und THs im Freistaat. Nach Angaben der Hochschule Coburg zählt der Verbund heute 19 Mitgliedshochschulen mit über 130.000 Studierenden. An mehr als 80 Standorten gibt es 52 Technologietransferzentren und 22 Promotionszentren, über die Wissen in Betriebe und Regionen fließt und neue akademische Laufbahnen entstehen.

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Der Vorsitzende von Hochschule Bayern, Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair, Präsident der Technischen Hochschule Augsburg, bedankte sich beim Wissenschaftsministerium und bei den Landtagsabgeordneten für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Wissenschaftsminister Markus Blume lobte in seiner Festrede den Verbund und die Zusammenarbeit mit dem Ministerium. Als wichtige Erfolge nannte er das eigenständige Promotionsrecht der HAW sowie mehr Technologietransferzentren. Außerdem ehrte Blume Prof. Dr. Walter Schober, der als Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt wirkt und über viele Jahre den Vorsitz von Hochschule Bayern innehatte, für seine besonderen Verdienste.

Bundesministerin Dorothee Bär gratulierte per Videobotschaft und hob die Bedeutung der HAW und THs für die Innovationsdynamik Deutschlands hervor. Sie versprach, die Hochschulen innerhalb der Deutschen Anwendungsforschungsgemeinschaft (DAFG) weiter zu unterstützen.

Im Blick nach vorn ging es darum, wie Hochschulen zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit beitragen können. Absolventinnen und Absolventen sprachen über die Erwartungen junger Talente an Hochschulen und Unternehmen. Zudem ging es darum, was Bayern tun muss, damit aus Wissen rascher Innovation und wirtschaftlicher Nutzen entsteht. Das Jubiläum verknüpfte den Rückblick auf 20 Jahre Interessenvertretung mit der Frage, wie die Hochschulen Bildung, Forschung und Innovation im Freistaat auch künftig fördern können.

Hintergrund

Wie Wikipedia erklärt, nannte man im deutschsprachigen Raum jene Einrichtungen, die heute Hochschulen für angewandte Wissenschaften heißen, früher gängig Fachhochschulen; der Begriff taucht bis heute vereinzelt auf. Diese betreiben Lehre und Forschung mit anwendungsorientiertem Schwerpunkt auf wissenschaftlicher Grundlage.

Die Forschung an solchen Hochschulen findet nach Wikipedia häufig in Kooperation mit Unternehmen statt. Die Hochschule Coburg trägt den Namen Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg.

Eigene Einschätzung

Die Mitteilung liest sich über weite Strecken wie eine Festrede: viel Lob und viele Namen, aber wenig Konkretes zu Coburg. Interessant wäre gewesen, was das erwähnte Promotionszentrum für die Region leistet. Wer sich für ein Studium in Coburg interessiert, versteht aber, warum Verbände wie dieser für die Hochschulen wichtig sind.

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