Schwarzach am Main – Wer am Sonntag, 18. Oktober 2026, in der Region etwas unternehmen möchte, findet im Fair-Handel der Abtei Münsterschwarzach ein Angebot für die ganze Familie. Dort beginnt um 11 Uhr der Herbst-Markt, er dauert bis 17 Uhr. Das teilte der Markt Schwarzach am Main mit.
Verschiedene Ausstellende zeigen auf dem Gelände Kunsthandwerk, Kleidung, Filzwaren und Dekoration sowie Besonderes aus aller Welt. Zu sehen und zu kaufen gibt es handgefertigte Artikel und Geschenkideen, Taschen und Körbe, Schmuck sowie ausgewählte Kleidung. Besucher können außerdem Näheres zur Tätigkeit der Handelspartnerinnen und -partner erfahren und mit den Ausstellenden ins Gespräch kommen.
Für Familien gibt es eine Bastel- und Malecke, in der Kinder kreativ werden können. Ein herbstlich gestalteter Fotospot bietet Gelegenheit für eigene Erinnerungsbilder. Auf dem Hof werden Kürbisse verkauft. Für das leibliche Wohl sorgen Kuchen aus der Klosterbäckerei, Klosterbratwurst, eine vegane Alternative sowie Kaffee und Kaltgetränke. Besucher zahlen keinen Eintritt.
Auf einen Blick
- Termin: Sonntag, 18. Oktober 2026, von 11 bis 17 Uhr
- Veranstaltungsort ist das Gelände des Fair-Handels der Abtei Münsterschwarzach
- Eintritt: frei
Hintergrund
Der Begriff „fair“ ist nach Angaben des bayerischen Umweltministeriums im Unterschied zu „bio“ nicht geschützt. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass es kein einheitliches Siegel für faire Produkte gibt. Die internationalen Dachorganisationen des Fairen Handels haben aber gemeinsame Grundsätze entwickelt, auf denen die Standards der Zertifizierer beruhen.
Laut Verbraucherzentrale zählen dazu faire Mindestpreise für Rohstoffe, damit Erzeuger ihre Kosten für die Produktion bezahlen können und zugleich ein Einkommen erhalten, von dem sie leben können. Hinzu kommt eine Prämie, die in soziale, ökologische oder ökonomische Projekte investiert wird, etwa in Bildung. Produzenten können auf Wunsch eine Vorfinanzierung erhalten, zum Beispiel um Saatgut zu kaufen. Überprüfungen sollen sicherstellen, dass die Grundsätze eingehalten werden.
Zum Fairen Handel zählen nicht nur Lebensmittel. Die Verbraucherzentrale nennt unter anderem Textilien, Blumen und Kunsthandwerk. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel erfüllen die internationalen Fairtrade-Standards, die Organisation FLOCERT überprüft regelmäßig Produzenten, Händler und Hersteller. Fair gehandelte Produkte gibt es laut Umweltministerium auch in Weltläden, die von Lebensmitteln bis zu Kunsthandwerk eine breite Auswahl bieten.
Eigene Einschätzung
Ein Markt wie dieser bietet die Gelegenheit, Fragen direkt an die Ausstellenden zu richten. Wer wissen will, was hinter einem Produkt steckt, kann vor Ort nachhaken. Dass „fair“ rechtlich nicht definiert ist, spricht für genau diese Nachfrage. Die Mitteilung nennt leider nicht, welche Ausstellenden kommen.













