LICHTENFELS (02.10.2026). Das Katastrophenschutzzentrum in Schney ist fertiggestellt. Zu diesem Anlass findet am 11. Oktober 2026 der „MAIN-Katastrophenschutztag“ als Tag der offenen Tür im Katastrophenschutzzentrum in Lichtenfels / Schney, An der Zeil 12, statt.
Der Zeitrahmen für diese Veranstaltung ist von 11:00 bis 16:00 Uhr. Der feierliche Festakt, bei dem auch Joachim Herrmann – Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration – die Festrede halten wird, beginnt um 11:00 Uhr mit der Begrüßung durch unseren Landrat Christian Meißner und den 1. Bürgermeister der Stadt Lichtenfels, Andreas Hügerich. Die Feuerwehr Lichtenfels / Main – Gefahrenschutzzug wird künftig am neuen Standort im Katastrophenschutzzentrum in Schney sein.
„Mein herzlicher Dank gilt den Kameradinnen und Kammeraden der Feuerwehr Lichtenfels / Main – Gefahrenschutzzug, die mit großartigem Engagement und viel Herzblut beim Ausbau des Katastrophenschutzzentrum unterstützt haben. Ohne ihren Einsatz wäre das Projekt so nicht umsetzbar gewesen. Ihnen gilt mein besonderer Dank und Respekt vor dieser großen Leistung.“, freut sich Landrat Christian Meißner über die Fertigstellung des Katastrophenschutzzentrums in dem auch die Feuerwehr Lichtenfels / Main künftig untergebracht ist.
Der Tag der offenen Tür bietet allen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Lichtenfels die Gelegenheit, das neue Zentrum kennenzulernen. Für Verpflegung ist gesorgt. Speisen und Getränke können auf dem Veranstaltungsgelände erworben werden. Neben Bratwurst, Steaks, Currywurst, Pommes und Burger, gibt es auch Kaffee und Kuchen sowie Eis.
Die Blaulichtfamilie ist mit vielen Infoständen vertreten, u.a. kommt die Bayerische Polizei mit dem Hubschraubersimulator. Für die jüngeren Besucher gibt es eine Kinderecke mit Hüpfburg.
„Ich freue mich auf alle Interessierten und einen schönen Veranstaltungstag mit vielen Begegnungen!“, lädt Landrat Christian Meißner die Bevölkerung des Landkreises zum Tag der offenen Tür nach Schney ein.
Hintergrund:
Die Ausstattung und die Gerätschaften des Katastrophenschutzes waren bislang an unterschiedlichen Orten im Landkreis Lichtenfels untergebracht. Die zunehmenden Aufgabenstellungen im Katastrophenschutz erfordern es, dass weitere, künftig noch hinzukommende Katastrophenschutzausstattung untergebracht werden muss.
Bei großflächigen Schadenslagen mussten bislang stets erst Aufbauarbeiten erfolgen, bevor mit der Stabsarbeit und einer strukturierten Einsatzleitung begonnen werden konnte. Zumeist fand die Stabsarbeit behelfsmäßig in einer Halle des Feuerwehrgerätehauses der Stadt Lichtenfels statt.
Unter Federführung von Kreisbrandinspektor Oliver Schardt wurde ein Nutzungs- und Betriebskonzept für die Bündelung der Ressourcen im Katastrophenschutz „unter einem Dach“ erarbeitet. Zielsetzung war es, die vorhandenen Kräfte und Ressourcen effizient einzusetzen und hierbei Synergieeffekte zu schaffen, um die Bevölkerung im Schadensfall bestmöglich unterstützen zu können.
Im Katastrophenschutzzentrum bezieht die unter der Trägerschaft der Stadt Lichtenfels stehende Freiwillige Feuerwehr Lichtenfels/Main Gefahrenschutzzug ebenfalls ihr neues Domizil.


