Hauptsmoorwald Bibersee- -RM-171146 (Hauptsmoor)
Symbolbild: Bamberg (Hauptsmoor) · Foto: Reinhold Möller, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)
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Hallstadt – Die Hans-Schüller-Schule in Hallstadt macht beim Musikförderprojekt „klasse.im.puls“ mit. Die Sparkasse Bamberg und der Bayerische Sparkassenverband stellen dafür insgesamt 2.000 Euro bereit, die in Anschaffung und Instandhaltung von Percussion-Instrumenten fließen. Das teilte die Stadt Hallstadt mit.

26 Kinder nehmen teil

Derzeit sind 26 Kinder aus der fünften und sechsten Jahrgangsstufe im Projekt aktiv. Die Teilnahme angestoßen hat Herr Rösner von der Hans-Schüller-Schule. Er initiierte die Bewerbung und begleitete den Auswahlprozess. Nachdem die Schule als Projektstandort ausgewählt war, kamen zwei Förderer für die Erstausstattung mit Percussion-Instrumenten hinzu: die Sparkasse Bamberg und der Bayerische Sparkassenverband. Beide tragen jeweils 1.000 Euro bei.

Hinter „klasse.im.puls“ steht die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die das Vorhaben gemeinsam mit dem Bayerischen Kultusministerium betreibt. Kinder und Jugendliche sollen früh an Musik herangeführt werden und ein Instrument lernen. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Musizieren und die Freude daran. Nebenbei sollen Teamgeist und gegenseitige Rücksichtnahme wachsen.

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Erster Auftritt und Spendenübergabe

Ihren ersten Auftritt hatte die Hallstadter Musikklasse schon hinter sich: Beim 41. Lehrertag in Hallstadt spielte sie vor der Verbandsversammlung des oberfränkischen Lehrerverbands BLLV. Weitere Gelegenheiten, das Gelernte vor Publikum zu zeigen, sollen bei gemeinsamen Veranstaltungen des Projekts folgen.

Christopher Kessner nahm die Spendenübergabe als Vertreter von „klasse.im.puls“ wahr. Norbert Trütschel, der Schulleiter, richtete seinen Dank an die Förderer, die das Vorhaben finanziell unterstützt haben. Veit Popp, Zweiter Bürgermeister von Hallstadt, dankte den Förderern ebenfalls.

Hintergrund

Das Programm richtet sich laut Kultusministerium an Mittel- und Realschulen. Die Kultusministerin hat die Schirmherrschaft übernommen, und der Lehrstuhl für Musikpädagogik und -didaktik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg begleitet das Projekt als Partner. Der Bayerische Sparkassenverband unterstützt es nach Angaben des Ministeriums seit 2011 finanziell.

Eine Zertifizierung erhalten Schulen nach einer dreijährigen erfolgreichen Projektteilnahme, wenn sie kontinuierliche musikalische und pädagogische Qualität nachweisen. Spezielle Fortbildungen bereiten die beteiligten Lehrkräfte darauf vor, außerdem pflegen sie einen ständigen Austausch untereinander. Zur Größe des Programms teilte das Landesportal mit, im Schuljahr 2024/2025 hätten rund 280 bayerische Mittel- und Realschulen teilgenommen.

Eigene Einschätzung

Instrumente sind für eine Musikklasse die erste Hürde, und die ist in Hallstadt genommen. Offen bleibt, wie die Schule die Instandhaltung langfristig stemmt, wenn die jetzige Förderung aufgebraucht ist. Schulen, die selbst mitmachen wollen, finden bei den Projektverantwortlichen weitere Informationen. Zu Bewerbung und Fristen äußert sich die Mitteilung nicht.

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