Blick über den Fichtelsee zum Hotel
Symbolbild: Bayreuth · Foto: Stephan van Helden, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)
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Am Montag, 23. November, um 19 Uhr, spricht Victor Seraphin Feuchte über die Wagnerrezeption in der ehemaligen DDR.

Über keinen Komponisten wird bis heute so viel geschrieben und diskutiert, wie über den in Leipzig geborenen Richard Wagner. Er selbst hinterließ der Nachwelt eine Reihe von Memoiren. Doch wie ging die DDR in den Jahren 1949 bis 1989 mit ihrem Wagner-Erbe um? Als Land mit der höchsten Theaterdichte scheute die DDR weder Kosten noch Mühe, um Musiktheater auch im ländlichen Raum anzubieten. Inwieweit wurde Wagners Opernschaffen für derartige kulturpolitische Zwecke im geteilten Deutschland gezielt instrumentalisiert?

Im Jubiläumsjahr der Bayreuther Festspiele öffnet sich der Blick auf die völlig zu Unrecht vergessene Wagner-Rezeption in der DDR. Im Vortrag wird ein ambivalentes Bild gezeichnet, zwischen Förderung kulturellen Erbes, politischer Vereinnahmung und einem Wagner-Kult, der nicht allein der BRD überlassen werden sollte. Victor Seraphin Feuchte präsentiert in diesem Vortrag seine Forschungsergebnisse.

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Eine verbindliche Anmeldung unter der Kursnummer I1015O ist bis 13. November online unter www.vhs-bayreuth.de möglich.

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