Haundorf – Vorlesen an 15 Orten: Die Grund- und Mittelschule Absberg-Haundorf hat in diesem Jahr ihren Vorlesetag gefeiert, bei bestem Herbstwetter. Die Stationen verteilten sich auf Absberg, Obererlbach und Gräfensteinberg. Das teilte die Gemeinde Haundorf mit.
Für die Kinder öffneten sich dabei Kirchentüren, Tore von Feuerwehrhäusern, Kindergärten und Scheunen. Die Vorleserinnen und Vorleser hatten sich auf ihren Auftritt vorbereitet und die Texte für das junge Publikum ausgewählt. Mal ging es heiter zu, mal ein wenig gruselig, sodass nach Angaben der Mitteilung jeder auf seine Kosten kam. In Gräfensteinberg las Hans Seitz vor. Alex Koch ging beim Vorlesetag der Frage nach, wer eigentlich hinter der Figur des Frankenstein steckt. In Absberg öffnete Regens Wagner die Türen für die Grundschulklassen.
Kreative Angebote sorgten für Abwechslung. In der Pause versorgten Mitglieder des Elternbeirats die Kinder mit heißer Buchstabensuppe. Die Verfasserin Tina Ellinger bedankt sich bei allen Unterstützern, ob beim Suppekochen, beim Öffnen der Räume oder beim Vorlesen. Der Tag könne nur dank vieler Helfer so gut gelingen.
Hintergrund
Die Grund- und Mittelschule Absberg-Haundorf verteilt sich auf mehrere Schulhäuser. Laut Gemeinde Haundorf sind in der Dependance in Absberg vier Grundschulklassen untergebracht, in Obererlbach ist Platz für zwei Klassen. Dazu kommt das Haupthaus in Gräfensteinberg.
Nach Angaben der Gemeinde Absberg sind neben Absberg auch Haundorf, Pfofeld und Theilenhofen Mitglieder des Schulverbands, Pfofeld und Theilenhofen allerdings nur im Hauptschulbereich. Die Schulleitung sitzt in Gräfensteinberg, einem Ortsteil der Gemeinde Haundorf. Dort befinden sich auch das Sekretariat und der offene Ganztag der Mittelschule.
Das Kultusministerium führt die Schule als öffentliche, staatliche Schule. Zu den Betreuungsangeboten zählen laut Ministerium das Schulprofil „Inklusion“ und Ganztagsschulbetrieb in offener Form.
Eigene Einschätzung
Ein Vorlesetag an so vielen Orten zeigt, wie sehr die Schule auf Mitwirkende vor Ort setzt. Feuerwehrhäuser, Kirchen, Kindergärten und Scheunen stellten Räume bereit, der Elternbeirat sorgte für die Suppe. Aus der Mitteilung geht nicht hervor, wer insgesamt vorgelesen hat und wie viele Kinder dabei waren.













