Schönach-Kirche-Maria-Rosenkranzkönigin (Mötzing)
Symbolbild: Landkreis Regensburg (Mötzing) · Foto: Elcom.stadler, CC0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)
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Beratzhausen – In Beratzhausen sollten die meisten Grundstücke inzwischen eine Gelbe Tonne bekommen haben. Der Markt Beratzhausen teilte mit, wie es damit weitergeht, und beantwortet häufige Fragen der Bürger.

Die erste Leerung findet im Januar 2027 statt, danach alle vier Wochen. Die bereits gelieferten Tonnen sollen Haushalte erst ab Mitte oder Ende Dezember befüllen. Bis dahin bringen sie Leichtverpackungen weiterhin zum Wertstoffhof. Die genauen Abfuhrtermine will der Markt rechtzeitig bekannt geben.

Tonne schief, beschädigt oder zu klein

Bei neuen Tonnen kann sich der Deckel durch Lagerung und Transport verziehen. Das legt sich laut Mitteilung häufig nach einigen Tagen bis Wochen von selbst, zunächst heißt es also abwarten. Verformt sich der Deckel auf Dauer oder ist etwas beschädigt, soll man sich an die Firma Pöppel wenden, die für die Entsorgung zuständig ist.

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Nicht jede Wohnung erhält eine eigene Tonne. Die Behälter gehen an die Gebäude. Bei Mehrfamilienhäusern teilen sich die Bewohner eine oder mehrere Tonnen, so wie bei der Papiertonne.

Wer meint, die Tonne sei zu klein, soll erst testen, ob das Volumen bei vierwöchiger Leerung reicht. Getränkekartons und andere Verpackungen lassen sich flachdrücken, sollen aber nicht ineinandergesteckt werden. Erlaubt ist außerdem, transparente Säcke bei der Abholung neben die Tonne zu stellen. Reicht der Platz auf Dauer nicht, kann man beim Entsorgungsunternehmen die Behälterausstattung prüfen lassen.

Was hineingehört und was nicht

Erlaubt sind leere Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen. Der Markt nennt als Beispiele Joghurt- und Margarinebecher, Folien, Tüten und Schalen, Konserven- und Tierfutterdosen, Deckel und Schalen aus Aluminium, Milch- und Getränkekartons, Flaschen für Shampoo, Wasch- und Reinigungsmittel, leere Zahnpastatuben sowie Styropor.

Wichtig ist, dass nichts mehr drin ist. Auslöffeln genügt, Ausspülen muss man nicht. Verpackungsbestandteile müssen getrennt werden, zum Beispiel der Aludeckel vom Joghurtbecher. Ins Altpapier kommt dagegen die Ummantelung aus Papier. Die verschiedenen Leichtverpackungen dürfen gemeinsam in die Tonne und müssen nicht getrennt gesammelt werden.

Tabu sind Glas, Papier, Karton, Restmüll, Essensreste, Windeln, Batterien und Elektrogeräte. Auch Gegenstände aus Kunststoff, etwa Spielzeug, Zahnbürsten oder Haushaltseimer, haben in der Gelben Tonne nichts zu suchen.

Am besten kommen die Verpackungen lose in die Tonne. Alternativ sind transparente Beutel möglich. Weil man bei der Abholung nicht sehen kann, was drin steckt, taugen schwarze oder undurchsichtige Müllsäcke nicht. Falsch befüllte Tonnen werden nicht geleert. Der Markt weist außerdem darauf hin, dass für die Müllentsorgung der Landkreis zuständig ist.

Auf einen Blick

  • Erste Leerung: Januar 2027, danach alle vier Wochen
  • Befüllen der gelieferten Tonnen: erst ab Mitte/Ende Dezember
  • Bis dahin: Leichtverpackungen weiterhin am Wertstoffhof abgeben
  • Bei Schäden oder zu kleiner Tonne: Entsorgungsunternehmen Firma Pöppel
  • Weitere Informationen: www.gelbe-tonne-landkreis-regensburg.de

Hintergrund

Zur Auslieferung schrieb der Markt Beratzhausen auf seiner Website am 22. Oktober 2026, die neuen Gelben Tonnen würden in dieser oder der kommenden Woche durch die Firma Meindl ausgeliefert. Solange die erste Leerung ab Januar 2027 noch nicht stattgefunden hat, werde der Abfall wie gewohnt am Wertstoffhof abgegeben.

Das Umweltbundesamt erklärt die Grundregel so: Verbraucher müssen restentleerte Verpackungen getrennt sammeln. Glasverpackungen kommen in die Altglassammlung, Verpackungen aus Papier, Pappe oder Kartonagen in die Altpapiersammlung. Sämtliche übrigen Verpackungen werfen die Bürger in die gelbe Tonne oder füllen sie in den gelben Sack.

Restentleerte Verpackungen dürfen laut Umweltbundesamt nicht im Restmüll, der Biotonne oder in der Natur entsorgt werden.

Wer unsicher ist, welche Verpackung in welche Tonne gehört, findet beim Umweltbundesamt ein Poster zur Mülltrennung und die Seite www.mülltrennung-wirkt.de.

Eigene Einschätzung

Die Hinweise sind für den Alltag brauchbar, vor allem die Regel, Deckel und Verpackungsteile zu trennen. Schwarze Säcke und falsche Befüllung führen zu ungeleerten Tonnen, das sollten Haushalte ernst nehmen. Unklar bleibt, wann die Abfuhrtermine veröffentlicht werden, und wer bei Problemen wirklich zuerst zu fragen ist.

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