BAYREUTH – „Totentanz im Fichtelgebirge. Eine Kulturgeschichte der Pest“ lautet der Titel des Vortrags der RW21 Volkshochschule Bayreuth, den der bekannte Regionalhistoriker Dr. Adrian Roßner am Mittwoch, 4. November, von 19 bis 20.30 Uhr im Historischen Sitzungssaal des Kunstmuseums hält.
Die Pest gilt bis heute als eine der katastrophalen Seuchen der Vergangenheit und forderte in ganz Europa Millionen von Opfern. Auf der Suche nach den Gründen für den Ausbruch der Krankheit schreckte man nicht davor zurück, „Andersgläubige“ zur Verantwortung zu ziehen, um damit das angebliche Strafgericht Gottes aufzuschieben. Auch im Fichtelgebirge griff in jener Zeit der Aberglaube um sich: Pesthäuschen sollten eingemauert werden, Himmelsbriefe Schutz vor den Miasmen gewähren und Bannsprüche den Tod am Betreten des Hauses hindern.
Auf der Suche nach den historischen Hintergründen und den Folgen der Seuche bietet der Vortrag demnach auch eine Gesellschaftsgeschichte der Region.
Interessierte können sich bis Mittwoch, 28. Oktober, unter www.vhs-bayreuth.de, E-Mail: volkshochschule@stadt.bayreuth.de oder Telefon 0921 50703840 anmelden. Vor Ort können Restkarten erworben werden.













