Regensburg – Anlässlich des Bayerischen Präventionstags am 12. Oktober informierte das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg über Lungengesundheit und das neue Lungenkrebs-Screening.
Vorsorge sichtbar machen und Menschen ermutigen, aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun: Mit diesem Ziel und Fokus auf die Lungengesundheit hat sich das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg am 12. Oktober am Bayerischen Präventionstag beteiligt. An einem Informationsstand beantworteten Professor Dr. Matthias Lubnow, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und konservative Intensivmedizin, und der leitende Oberarzt Christoph Lerzer alle Fragen von Besuchern und Patienten rund um Lungengesundheit, das neue Lungenkrebsscreening und aktuellste Therapiemöglichkeiten.
Mit jährlich rund 56.500 neuen Fällen gehört Lungenkrebs in Deutschland zu den häufigsten Tumorarten. Da die Erkrankung lange Zeit keine Beschwerden verursacht, wird Lungenkrebs derzeit in drei von vier Fällen erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Umso mehr freut sich Prof. Dr. Niels Zorger, Chefarzt des Instituts für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin, darüber, dass die gesetzlichen Krankenkassen seit April für langjährige Raucherinnen und Raucher zwischen 50 und 75 Jahren einmal jährlich die Kosten für eine Früherkennungsuntersuchung mittels Niedrigdosis-Computertomografie (CT) übernehmen. „Das neue Screening ist eine Chance, wir möchten möglichst viele Menschen, die infrage kommen, ermutigen es zu nutzen. Dank moderner Technik lässt sich Lungenkrebs heute schon in einem sehr frühen Stadium entdecken“, so Prof. Zorger. Und Prof. Lubnow ergänzt: „Je eher Auffälligkeiten sichtbar werden, desto besser stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Das Wichtigste für die Lungengesundheit bleibt aber der Rauchstopp. Dafür ist es nie zu spät!“
Am Krankenhaus Barmherzige Brüder gibt es mit „Goodbye Nikotin“ ein eigenes Programm zur Raucherentwöhnung, das für alle Interessierten offen ist. Die Kurskosten werden von den meisten Krankenkassen bezuschusst. Das Haus verfügt auch über die Genehmigung zur Durchführung des Lungenkrebsscreenings. Bei auffälligem Befund erfolgt die weitere Abklärung und Behandlung im von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Lungenkrebszentrum.










