Niedernberg – Wer die Heizung vor dem Winter durchsieht, kann Energie und Heizkosten sparen. Darauf weist die Gemeinde Niedernberg in ihrem Energiespartipp für November hin. Oft genügen dafür schon einfache Maßnahmen.
Heizzeiten und Thermostatventile
Die Gemeinde rät, zuerst die Einstellungen der Heizungsregelung zu kontrollieren. Entscheidend ist, ob die Heizzeiten noch zu den heutigen Gewohnheiten passen. Viele Anlagen laufen länger als nötig, obwohl tagsüber zeitweise niemand im Gebäude ist. Wer die Heizzeiten dem tatsächlichen Bedarf anpasst und eine angemessene Nachtabsenkung einstellt, spart Energie, ohne dass der Wohnkomfort leidet.
Außerdem sollten die Thermostatventile regelmäßig bewegt werden. So setzen sie sich nicht fest und arbeiten weiter zuverlässig.
Nach Angaben der Gemeinde verbessert ein Check vor den Wintermonaten die Effizienz der Wärmeversorgung und hilft, unnötige Kosten zu vermeiden. Oft reichten kleine Handgriffe für einen geringeren Verbrauch und eine zuverlässigere Heizleistung. So starte die Heizsaison komfortabel, wirtschaftlich und klimafreundlich.
Online-Fachvorträge zum Thema
Passend dazu bietet der VerbraucherService Bayern unter anderem Online-Fachvorträge an. Einer befasst sich mit der Frage, ob man fit für die Wärmepumpe ist, und zeigt, wie sich die Heizperiode nutzen lässt, um das Heizungssystem zu testen. Ein weiterer behandelt smarte Technik für das Zuhause, mit der sich der Energieverbrauch gezielt steuern lässt.
Auf einen Blick
- 09.11., 19:00 – 21.30 Uhr: Fit für die Wärmepumpe? Heizperiode nutzen, Heizungssystem prüfen
- 07.12., 19:00 – 20:30 Uhr: Smarte Technik für Ihr Zuhause, Energieverbrauch gezielt steuern
- Fundstelle: https://bildung.verbraucherservice-bayern.de/ mit dem Suchwort „Energie“
- Kosten: keine, die Anmeldung läuft direkt beim jeweiligen Fachvortrag.
Eigene Einschätzung
Der Tipp ist alltagstauglich, weil er keine Investition verlangt, sondern nur einen Blick auf Regelung und Ventile. Konkrete Einstellwerte für Heizzeiten oder Nachtabsenkung nennt die Mitteilung nicht, hier müssen Haushalte selbst abwägen. Die Mitteilung verweist auf kostenlose Online-Vorträge, nennt aber keine Inhalte über die Titel hinaus.













